Hallo erst einmal,

ich bin Daniel Droll, Jahrgang ’77 und Fotograf aus Berlin. Wobei, eigentlich bin ich kein echter Fotograf, schließlich habe ich mir alles selber beigebracht und nie Fotografie studiert, noch arbeite ich regelmäßig als Fotograf. Aber ich brenne für die Fotografie, ich liebe sie, sie ist mein Leuchtfeuer. Und das sieht man hoffentlich auch ein meinen Bildern.

Wieso das so ist? Bei mir ist die Fotografie ganz eng mit Erinnerungen verbunden. Das einzigste Bild meines Opas, das Fotos auf dem ich als kleiner Dötz mit meinem Vater ins Meer springe als wäre es eine kleine Pfütze, die endlosen Reisefotos und vor allem die Familienfeiern. Diese ganzen Bilder sind der Grund wieso ich Fotografiere. Ich will Erinnerungen erschaffen.

Das ist auch der Grund wieso ich in Serien arbeite. Eine reihe aus Bildern kann so viel mehr erzählen als ein einzelnes Bild.

Wieso ich so viel mit Menschen arbeite?

Ich mag die Interaktion, das Kennenlernen, den Charakter finden, und den Moment wenn sie die Bilder erhalten. Das alles gibt mir sehr viel.

Die Fotografie ist eh ein geben und nehmen. Fotograf, so wie Fotografierter, beide müssen sich öffnen, auf die Situation eingehen. und sich darauf einlassen für ein richtig gutes Fotos. Dafür ist wichtig zu Reden. Also wundert Euch nicht wenn ich bei meinen Porträt-Sitzungen auch viel Quatsche. Kommunikation ist der Ausschlaggebende Punkt wenn man einen Menschen zeigen möchte wie er ist.